Das Erlebnis Prager Flughafen war sehr unspektakulär. Das Prozedere war einfach, schnell fanden wir uns am Gate wieder und überpünktlich flogen wir los um noch pünktlicher zu landen. In Málaga bekamen wir ebenso schnell unseren Mietwagen. Dieser ist riesig, chinesisch und innen nicht besonders gut genutzt. Aber das Auto transportiert uns und das reicht für die Urlaubstage.
Unser erster Weg führte uns in die Innenstadt von Málaga, weil wir gern frühstücken wollten. Dort bekamen wir relativ schnell mit, dass die Innenstädte in den nächsten Tagen nicht befahrbar sind. Unsere Vermieterin in Ronda hatte uns dies schon angekündigt, so hielt sich unsere Überraschung in Grenzen. Da wir zeitig genug da waren, bekamen wir schnell einen Platz zum Frühstück. Mit der Zeit füllte sich die Stadt und wir verließen sie dann bald wieder Richtung Ronda.
Unsere bzw. meine Sorge war, dass die Parkplätze schnell voll sind, daher wollten wir beizeiten da sein. Wie schon vor vielen Jahren mussten wir viele Kilometer durch die Berge hinter langsamen Autos herfahren, die Damen auf dem Rücksitz ergaben sich zu einer Hälfte der Müdigkeit und kurz vor zwei erreichten wir unser Tagesziel. Jens ließ uns stadtnah aus dem Auto und wir warteten auf sein Erscheinen. Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg in unser Ferienhaus und dieses löste erst einmal Entzücken aus. Hoffentlich können wir das auch in seiner Gänze abwohnen 😁.
Als erstes machten wir einen kleinen Rundgang durch die Stadt, aßen ein bisschen was, versorgten uns mit Lebensmitteln und begaben uns zu einem Schäfchen in unsere Zimmer. Kurz vor sieben ging es dann wieder auf die Straße. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Umzüge der Semana Santa am Gründonnerstag starten. Dies sind große Büßerprozessionen, die vor allem in Andalusien groß begangen werden. Hunderte Menschen nehmen an den Umzügen Teil, Tausende stehen am Straßenrand und schauen zu. Jens und ich haben dies schon zweimal erlebt und wollten dies nun auch unseren Nichten zeigen. Ich finde diese Umzüge sehr beeindruckend, vor allem auch mit welcher Hingabe die Menschen sich hier in den Bruderschaften engagieren, um diese Tradition aufrecht zu erhalten.
Maya und Leonie waren ebenfalls beeindruckt und fasziniert.
Kurz vor zehn war die Prozession zu Ende und wir wohnen nun noch ein bisschen unsere Ferienwohnung ab. Morgen warten die Karfreitagsumzüge auf uns.
