Vorgestern haben wir unser wunderschönes Quartier auf der Belle-Île am Vormittag verlassen und sind mit dem Rad wieder nach Le Palais gefahren. Die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre wurde mit einem Kaffee überbrückt. Bisher hatten wir in unseren Unterkünften immer ein gutes Frühstück, aber Kaffee konnte bisher noch niemand. Daher suchen wir uns gern immer noch eine Alternative, für die wir dann bezahlen. Aber auch da geht dann nur so was wie Espresso.

Die Überfahrt war unspektakulär, das wichtigste auf dem Weg zum Auto war der Laden der ortsansässigen Conserverie La Belle-iloise, dem wir ziemlich viele Konserven abrangen. Dann gab’s noch einen „kleinen“ Umweg über die Guérande, damit endlich die Salzvorräte wieder aufgefüllt sind.

Das Ferienhaus, das wir in Concarneau bezogen haben, war ja die einzige Konstante in unserer Urlaubsplanung. 2020 hatten wir, statt im Pazifischen Nordwesten 😉, unseren Urlaub auch hauptsächlich in der Bretagne verbracht und davon eine Woche in diesem Haus. Diese Woche hatten wir in absolut guter Erinnerung, also sind wir zu Wiederholungstätern geworden. Das Haus ist noch genauso komfortabel, hat eine gut ausgestattete Küche und ein schönes Wohnzimmer und vor allem auch einen schönen Garten. Nur die wirklich enge Wendeltreppe nach oben ins Schlafzimmer hatten wir wohl vergessen 🙈. Eigentlich ist das auch kein Problem, aber die Toilette ist am Fuße der Treppe und das überlegt man sich nachts dann doch ganz genau 🤣.

Gestern haben wir den Tag genutzt um anzukommen, waren Wäsche waschen und einkaufen. Extra für Jens sind wir auch zu einer „Austernbude“ gefahren. Die eingekauften Schätze wurden dann abends von Jens geöffnet, ganz ohne Verletzung, aber viel mühsamer als es die Profis machen 😁. Geschmeckt hat‘s scheinbar trotzdem.

Heute wollten wir einen Ausflug an den Pointe du Raz machen. Da lag zuerst einmal Quimper auf dem Weg. Das war heute unser dritter Besuch in der Stadt und jedesmal haben wir bisher das Festival Carnouaille (https://www.festival-cornouaille.bzh) erleben dürfen. Heute war es der Eröffnungstag und an jeder Ecke wurde getanzt oder gesungen. Ich fand es großartig und sehr einladend. Nach ein paar Stunden in Quimper machten wir uns dann auf den Weg weiter nach Westen, um dort den Sonnenuntergang zu erleben und zu fotografieren. Jens hat dafür sogar erstmalig in diesem Urlaub den Fotoapparat mitgenommen. Der Sonnenuntergang war dann eigentlich ziemlich unspektakulär, da wir ja quasi seit Wochen mit wolkenlosen Himmel leben. Mal sehen, was der Apparat so ausspuckt.

Wir sind jetzt auf dem Rückweg nach Concarneau, heute wird’s mal richtig spät. Das heißt für morgen, den Wecker zu stellen, da Markt ist und den will ich nicht verpassen.

Eva

Sie schreibt und immer häufiger fotografiert sie auch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert