Am Nachmittag erreichen wir die Vingerklip Lodge, in welcher wir mit einem leckeren Getränk empfangen werden. Nachdem uns der Manager an der Rezeption eine Menge über die Lodge und das Abendessen etc.pp. erzählt hat, erklärt er uns, dass wir dies alles nun wieder vergessen können, da es für unseren Aufenthalt nicht zutrifft. Wir hatten uns für eine Übernachtung auf dem Plateau, in der etwas abseits gelegenen Honeymoon-Suite entschieden. Die Vorfreude war schon groß, vor allen versprachen wir uns viel von der Abgelegenheit der Location. Schnell packten wir unsere benötigten Habseligkeiten in einen überschaubaren Rucksack, damit dieser vom uns begleitenden „Zur-Unterkunft-Bringer“ auch mühelos getragen werden konnte. Jens‘ Fotorucksack musste schließlich auch noch mit. So machten wir uns über zahlreiche Stufen auf den Weg nach oben, passierten schon mal den Ort unseres Abendessens und kamen staunend in unserer Unterkunft für eine Nacht an.

Und nicht nur wir staunten. Begleitet wurden wir den kompletten Abend und auch am nächsten Tag von diesen putzigen Gesellen.

So bezogen wir unser Quartier, nahmen ein kurzes Bad im doch relativ kalten Pool und ruhten uns am Nachmittag einfach mal aus.

Der Weg zum Abendessen war nicht weit, da wir als Gäste auf dem Plateau im ebenfalls oben gelegenen Restaurant speisen durften. Komisch war allenfalls, dass Jens‘ keinen Hunger verspürte. Dafür schmeckte es Eva umso besser und im Anschluss schlenderten wir zurück zu unserer Honeymoon-Suite. Da wir eine feste Unterkunft hatten, nutzen wir die Zeit zum Lesen und gingen mal nicht allzu früh ins Bett. Das war auch ganz gut so, da in dieser Nacht die Rache von Okaukuejo auf Jens traf (hätte er mal kein Gemüse und Obst gegessen). So kannte er nun die Toilette der Suite besonders gut und Eva durfte sich am Morgen allein dem Frühstück widmen. Jens fotografierte in der Zwischenzeit wieder die putzigen Klipschliefer.

So begann der Tag unerwartet und wir standen nun vor der Aufgabe, unsere Reise ein wenig umzuplanen. Vorher gab es aber noch ein Abschiedsfoto und es fiel die Entscheidung, nun schon heute den Weg nach Swakopmund anzutreten, da Jens auch in der nächsten Nacht dringend ein bequemes Bett und eine angenehme Örtlichkeit brauchte. Dies war allerdings auch unsere einzige gesundheitliche Entgleisung der Reise.

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