Am Montagmorgen klingelte der Wecker sehr urlaubsuntypisch schon relativ zeitig. Wir waren auch bereits zu der ersten Schicht beim Frühstück im Hotel angemeldet (dies wird nun in allen Hotels von uns erwartet, dadurch gibt es aber auch keine Drängelei am Büfett). Pünktlich wie die Maurer erschienen wir 7 Uhr zum Frühstück, nur leider war da noch nicht so sehr viel fertig. Naja, haben wir eben das gegessen, was es schon gab.

Kurze Zeit später machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, gebrannte Kinder, die wir nun waren. Wir wollten sehr pünktlich sein und mussten ja auch noch tanken. Online eingecheckt hatten wir wieder, aber wer weiß heutzutage schon, ob das ausreichend ist. Und nun kommt das Wunder von Lissabon (nicht von Bern ;)): Nach Abgabe unseres Autos (was im übrigen das schlechteste Auto war, was wir jemals gefahren sind – so ein Mitsubishi kommt für uns also definitiv niemals in Frage) brauchten wir ganze 15 Minuten um uns hinter der Sicherheitskontrolle wiederzufinden. Es geht also auch zu Corona-Zeiten noch, man muss nur gewillt sein und freundliches Personal haben. Davon gab es auf dem Flughafen Lissabon ausreichend.

Am frühen Nachmittag landeten wir also auf dem Flughafen Süd in Teneriffa. Nach einer flotten Fahrzeugübernahme (diesmal ein Citroën C3) fuhren wir Richtung Teide. Für die nächsten zwei Nächte wollten wir Quartier in der Caldera des Vulkans beziehen. Vorher stoppten wir noch im kleinen Städtchen Vilaflor im Süden des Vulkans. Hier in der höchstgelegenen Gemeinde Spaniens akklimatisierten wir uns mit einem ersten spanischen Mittagessen bei überaus freundlichen Gastgebern. Wir haben schon ein bisschen das Gefühl, dass sich die Spanier außerhalb der Hotspots auch wieder über Gäste freuen.

Im Parador de Las Cañadas del Teide nahmen wir Quartier für die nächsten beiden Nächte. Es war temperaturmäßig gut zum Aushalten. Jens wollte da schon immer mal hin, um den Sternenhimmel quasi aus dem Bett heraus fotografieren zu können. Zu lange wollten wir uns nun aber auch nicht in unserem Zimmer aufhalten und so fuhren wir für den Abend noch an die Nordküste um etwas zu essen und wenigstens mal kurz richtig am Meer gewesen zu sein.

Mit Jens‘ Plan zum Sternenhimmel sollte es nicht so richtig etwas werden. Da Passat trieb Wolken aus Afrika über die Insel.

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