Heute war kein besonders schöner Tag, der nun gerade genau so doof endet, wie er begonnen hat.

Aber zurück zum Anfang: Nach einer echt bescheidenen Nacht mit lauter Schnarchern rings um mich rum (zum einen durch die sehr hellhörigen Wände, zum anderen durch den Bettmitbenutzer) gab es auch ein für mich nicht besonders schmackhaftes Frühstück. Außerdem war bei Jens auch noch der lang ersehnte Black Pudding vergessen worden.

Einziger Lichtblick: Als wir losfuhren waren es gerade mal 20°C, aber auch dies änderte sich bald. Am Ausgangspunkt unserer kurzen Radtour waren es schon kuschlige 28°C und dementsprechend steigerte sich auch meine Laune. Jens wollte gern noch zu einem zweiten Leuchtturm fahren und mit uns wollten das auch viele Menschen mit allerlei Kühlboxen etc. – allerdings zu Fuß. Am Ziel angekommen sahen wir viele Menschen am Wasser und am Strand – aber keinen Leuchtturm.

Also radelten wir durch die walisische Hitze hindurch zurück zum Auto und fuhren Richtung Pembrokshire. Zwischenzeitlich zeigte die Temperatur 33°C an und das ist für hier einfach zu warm.

Am Ende sind wir hier in unserem Quartier angekommen und durften unser eigentlich schönes, aber viel zu warmes Zimmer beziehen. Mit dem Rad ging es dann in das Städtchen, um etwas zu essen zu finden, was gar nicht so einfach war, da heute ja Samstag ist. Jens hat sich von meiner schlechten Laune nicht ganz die Lust verderben lassen und hat uns am Ende einen Tisch ergattert. Wir bekamen also etwas zu essen und reichlich zu trinken. Auf dem Rückweg reservierten wir noch beim ortsansässigen Italiener einen Tisch für Morgen Abend.

Auch der Sonnenuntergang hielt in seiner Farbenpracht heute nicht mit schon Gesehenem in diesem Urlaub mit.

Ich hoffe mal, dass es dann ein wenig kühler und meine Laune wieder besser ist, denn heute war dann am Ende des Tages der ganze schon geschriebene Text weg, ich habe nochmal von vorn begonnen und hoffe, dass damit auch aller Mist für den Urlaub abgegolten ist.

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