Unser vorletzter Morgen in Paris hatte eine besondere Überraschung für uns bereit, aber der Reihe nach: Wir gingen wieder ins kleine Café gegenüber vom Hotel um zu frühstücken und da an diesem Morgen tatsächlich ein paar Tröpfchen vom Himmel fielen, wollten wir wenigstens die Helme vom Fahrrad mit ins Hotel nehmen. Dabei stellte Jens dann so ganz nebenbei die entscheidende Frage: Die Akkus sind im Zimmer?
Und genau das war dann die große Überraschung. Mal wieder hat man versucht, uns in Frankreich die Räder zu klauen. Da aber mittlerweile unsere Schlösser recht diebstahlsicher sind, hat man sich mit unseren Akkus zufriedengegeben. So ein Sch…! Statt einer Radtour durch‘s nicht ganz so heiße Paris folgte nun das mehrstündige Aufgeben einer Onlineanzeige. Dank meiner dabei sehr hilfreichen KI haben wir das gut regeln können, bedient waren wir trotzdem. (Wir können an dieser Stelle ein paar Monate später spoilern, dass wir wieder im Besitz von Akkus sind und die Versicherung dabei eine gute Rolle gespielt hat.)
Ohne Fahrräder haben wir uns wieder auf den Weg zur Metro gemacht, am Nachmittag stand noch eine Fahrt auf dem Canal Saint-Martin an. Die Bootsfahrt führte uns durch Gegenden in Paris, die auch mal ganz spannend waren. Das Besondere waren aber die vielen Schleusen, die wir durchfahren mussten, um die nicht mehr vorhandene Bastille zu unterqueren um schließlich in der Seine anzukommen. Spannend!
Am Abend haben uns die öffentlichen Verkehrsmittel zuverlässig nach Montmartre gebracht. Dort suchten wir uns ein nettes Bistro mit einem sehr netten deutsch sprechenden Kellner, der sich freute, seine Sprachkenntnisse an uns aufzufrischen. Nach einem leckeren letzten Essen in Paris ging es dann noch mit der Standseilbahn hinau zur Sacre Cœur. Dort war es auf den Treppen schon richtig voll, die Stimmung prima und so fand der Tag einen versöhnlichen Abschluss.
