Der heutige Tag hat unseren Aufenthalt in und um Bordeaux beendet. Unser Quartier der letzten Nacht war schön, eigentlich gibt es wirklich nichts auszusetzen. Aber im Vergleich zum Weingut vorher war es sehr clean. Andere würden sich darüber freuen, wir fanden‘s so lala.
Nach dem Frühstücken, bei dem es leider nur für eine von uns eine Tasse gab (das ist echt ein komisches Konzept, Jens hat sich dann an der Tasse im Zimmer bedient), sind wir Richtung Dune du Pilat gefahren. Zum Glück war es nicht so superheiß, so dass wir es geschafft haben, die Düne gemeinsam mit vielen anderen Menschen zu erklimmen. Es ist schon immer wieder erstaunlich, was die Natur so zu bieten hat. Da gibt’s halt mal ’ne Wüste.


Nachdem wir diese erfolgreich erklommen und auch wieder verlassen haben, sind wir noch nach Acanchon gefahren. Dort haben wir mit Blick aufs Meer Fisch – und noch viel wichtiger – Jens die ersten Austern des Urlaubs gegessen. Und ich glaube, die waren sogar richtig lecker.

Auf die zweite Portion in der Markthalle musste er dann leider verzichten, da dort für die Siesta schon alles weggeräumt war. Dann ging es weiter Richtung Süden, die nächsten beiden Tage werden wir in Bayonne verbringen. Wem das nichts sagt, dem sei der letztjährige Band von Kommissar Dupin empfohlen. Wir versuchen, jetzt das zu essen, was er immer nur bestellt hat 😁. Unser Hotel liegt mitten in der Stadt, für unser Auto und auch für die Fahrräder (die bei den Temperaturen bisher eigentlich nur von Ort zu Ort transportiert wurden) ist gesorgt. Für den Abend haben wir schon in einem Restaurant reserviert und zum Zeitpunkt des Schreibens weiß ich auch schon, dass wir nicht enttäuscht wurden.

Die Stadt bereitet sich gerade auf eines der größten jährlichen Feste in Frankreich vor. Ein großes Problem während der Fête de Bayonne ist wohl das Urinieren in den engen Gassen. Deshalb wurden inzwischen überall Pissoirs aufgestellt, immer begleitet von Plakaten mit freundlichen Hinweisen, diese zu nutzen oder auch der Ankündigung drastischer Strafen wenn man es nicht tut.

Eva

Sie schreibt und immer häufiger fotografiert sie auch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert