Als wir früh munter werden, sieht das Wetter schon viel besser aus als am gestrigen Abend. Wir können zwar nicht von strahlendem Sonnenschein berichten, doch gelegentlich wird das Einheitsgrau am Himmel schon von blauen Flecken unterbrochen. Also fahren wir den Glenn Highway weiter bis Palmer. Je weiter wir Richtung Küste hinabrollen, desto schöner wird das Wetter. Palmer ist bekannt für seine fruchtbare Umgebung und die dadurch immer wieder erzielten Größenrekorde in der Gemüseernte. In einer Art Garten mitten im Ort können wir uns diesen „Gigantismus“ anschauen. Die Erträge dieses Gartens kommen (soweit wir uns erinnern) dem lokalen Altersheim zugute. Ein Kürbis reicht locker für eine Woche wink

Weiter geht die Fahrt auf der 1 Richtung Anchorage und wir erleben etwas, was wir in Alaska nicht erwartet hatten – Stau.

Wenn man auf die Einheimischen hört, so ist wohl der größte Vorteil von Anchorage, dass man in 30 Minuten in Alaska ist :)) Genauso sehen wir das auch und halten uns hier nicht auf, die Fahrt geht weiter gen Potter Marsh.

Potter Marsh

Birds Paradise

Dort verlassen wir erstmal unser Auto und unternehmen einen kleinen Spaziergang, endlich wieder im T-Shirt. Überall im Uferbereich sehen wir Vögel und im Wasser tummeln sich junge Sockeye-Lachse.

Unser nächster Halt am Beluga Point ist nicht lang hin. Wir spähen eifrig nach Belugas, können aber leider keine entdecken. Bei Ebbe war das aber auch nicht zu erwarten. Der Ausblick über den Turnagain Arm ist hier wunderschön und wir lassen uns Zeit.

Turnagain Arm seen from Beluga Point

Tracks in the sand

Alaska Railroad
Auf dem Seaward Hwy den Turnagain Arm entlang kann man wirklich viel Zeit vertändeln, aber wir hatten uns als Ziel den Portage Lake gesetzt. Als wir ankommen, hat das Visitor Center bereits geschlossen und auf dem Parkplatz gibt es auch nur noch 2 Autos. Schön!! Wir genießen die Ruhe und schauen den letzten Eisbergen beim Schmelzen zu.

Last ice from Portage Glacier this summer

Als wir uns von dieser grandiosen Aussicht losreisen können und versuchen, einen Stellplatz für die Nacht zu bekommen, rächt es sich, dass wir an einem Freitag so lang gebummelt haben. Wir bekommen trotz langer Suche keinen Platz auf einem der schönen Campgrounds am Fluss, Amerikaner sind halt große Wochenend-Camper.

So fahren wir die 1 weiter Richtung Seward fast bis zum Moose Pass und finden dort einen Platz auf dem Bertha Creek Campground. Auch schön.

Endlich können wir am Abend wieder draußen sitzen, Feuer machen und an diesem essen.

 

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