Die Nacht an der Kölnbreinsperre war geprägt von sehr viel Ruhe. Das Hotel wird am Wochenende für den Winter seine Tore schließen und auch in der letzten Nacht gab es außer uns nur noch 5 weitere Gäste.

Da wir beide in der vorletzten Nacht nicht so besonders gut geschlafen haben, wurde ich vor allem beizeiten müde und ging ins Bett. Diese lange Nachtruhe wurde heute allerdings mit Rückenschmerzen vom langen Liegen geahndet. Spätestens zum Frühstück waren die dann allerdings Geschichte. Jens hat die Chance des schönen Wetters genutzt und schonmal vor dem Frühstück die ersten Bilder geschossen.

Nach dem Auschecken konnten wir kurzfristig noch eine Führung auf und in der sehr imposanten Staumauer machen. Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre wurde die Talsperre ursprünglich als Speicher für ein Atomkraftwerk gebaut, genutzt wird es aber heute vor allem als Energiespeicher für die Wintermonate. Die Konstruktion ist schon sehr beeindruckend, wenn man sich dann noch die Höhe anschaut. Ich konnte anfangs gar nicht glauben, dass da der Rathausturm zweimal übereinander passen soll, muss aber wohl so sein 😉

Nach der Besichtigung haben wir nur noch einen Kaffee getrunken und uns gegen eine Wanderung entschieden, da uns die 7° eindeutig zu kühl waren. Ein schönes Foto abseits der Mauer musste Jens dann aber doch noch machen.

In Villach haben wir dann unseren obligatorischen Nachmittagskaffee zu uns genommen. Dazu suchten wir eine kleine, feine Kaffeerösterei auf. Der Besitzer beriet uns bei unseren Kaffeewünschen ausgezeichnet, am Ende gab es sogar noch ein kleines Verkostungsgeschenk mit nach Hause.

So gestärkt konnten wir unseren Weg über die Karawanken Richtung Bled fortsetzen und kamen hier am späten Nachmittag an. Auch die Pension für die nächsten zwei Nächte haben wir wieder prima gewählt, sehr stilvoll, die Besitzer sind auch noch Weinbauern und Winzer und den hauseigenen Wein gibt’s im zimmereigenen Kühlschrank. Hurra!

Jens konnte dann gleich noch ein paar Fotos am See machen und zum gelungenen Abschluss des Tages trug ein wirklich fantastisches Essen am See bei. Da haben wir doch dann ganz untypisch für uns direkt das Essen auch mal fotografiert. Mittlerweile haben wir das abendliche Schreiben schon so verinnerlicht, dass wir tagsüber darüber nachdenken, welche Fotos wir wohl gebrauchen könnten 🙂

Naja, und während des Schreibens stellt zumindest Eine von uns fest, dass unser Tagesablauf ganz schön vom Essen dominiert wird, aber nur in den Abendstunden 😉 Da es heute so lecker war, haben wir für morgen gleich nochmal reserviert. Und da der Kellner wie immer nichts mit dem Namen Böhme anfangen konnte, muss die Familie Hoffmann mal wieder herhalten 😉

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