Nach einer eher unruhigen Nacht (irgendwie ist unser Körper die 22 Uhr Bettruhe nicht gewöhnt) klingelte der Wecker auch heute wieder 6.30 Uhr. Die ersten beim Frühstück sind wir dann auch die ersten bei der Abreise. Allerdings bedeutet das ca. 65 Kilometer auf Schnürsenkelstraßen durch Kroatien. Mein Magen kommentiert das eher mit einem „Nö!“, aber hält sich ansonsten gediegen zurück.

Trotz einer geringen Wartezeit an der kroatisch-slowenischen Grenze kommen wir 11.45 Uhr an den Höhlen von Postojna (vielleicht auch als Adelsberger Grotten bekannt) an. Für uns ist das eine Punktlandung, da wir so 12.00 Uhr an der Führung teilnehmen können. Vor uns im Zug ist (mal wieder) eine riesige Gruppe von Asiaten. Diese muss von unserer Führerin auch immer mal wieder (notfalls durch sanftes Schieben) weiterbewegt werden. Manchmal artet das etwas in Comedy aus.

Wir waren vor ca. 20 Jahren schon einmal hier und erinnern uns so nach und nach auch wieder an die Besichtigung. Beeindruckend ist es allemal, was die Natur (und vielleicht auch der große Plan dahinter) hier in zig-tausenden von Jahren geschaffen hat.

Von den Höhlen machten wir noch einen kurzen Abstecher zu einer Burg, eigentlich nur, weil uns der Hunger plagte und wir nicht direkt am Nepp der Adelsberger Grotte essen wollten.

Nachdem der Hunger gestillt war, konnten wir unsere Reise Richtung Piran fortsetzen. Die Stadt ist ähnlich schön, wie wir sie im Gedächtnis hatten (man erinnere sich, dass 20 Jahre vergangen sind). Das Wetter kommt etwas grau daher, die Temperaturen sind aber recht erträglich. Wir konnten gut in den diversen Bars sitzen ohne zu frieren und suchten uns ein nettes Restaurant fürs Abendessen aus.

Dieses ist mittlerweile eingenommen, Jens hat sich nochmal auf den Weg in die nächtliche Stadt gemacht, um auch mal ein Nachtfoto zu erhaschen und ich warte nun hier im Hotel gespannt auf die Heimkehr und die Ausbeute 😉

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