Zum Grund der ständigen Wechselei hat sich Jens ja schon geäußert. Heute stand nun also das letzte Mal einer an.

Vorher hatten wir auf El Hierro noch ein bisschen Zeit und fuhren durch die Berge. Auf dem Quasi-Gipfel stellten wir fest, dass Jens’ Jacke wohl den Auszug aus dem Hotel nicht über sich gebracht hatte, also kurvten wir nochmal zurück. Sie hatte sich aber schon verbarrikadiert und alle Türen hinter sich geschlossen, so dass wir uns schweren Herzens von ihr trennen mussten 🙁

Nun also das Gekurve noch einmal und in der Höhe der Insel hatten wir einen schönen Blick aufs Meer und die Insel.
Zu viel mehr war keine Zeit, da die Abfahrtszeit der Fähre nahte. Diesmal ging das Check-in-Prozedere völlig problemlos, vielleicht sind sie auch froh, wenn die Menschen die Insel wieder verlassen 😉 . Die Fähre war immer noch viel zu kühl klimatisiert, es kam immer noch ein fürchterlich lauter Film, aber nach reichlich 2 Stunden hatten wir es geschafft und waren wieder auf Teneriffa – Ausgangs- und Endpunkt unserer Reise.

In gut 20 Minuten Entfernung hatten wir das nunmehr preiswerteste Hotel unseres Urlaubs reserviert und diesmal völlig untypisch für uns mit Halbpension. Irgendwie waren wir dann aber froh, nicht mehr nach einem Restaurant suchen zu müssen und richteten uns auf die ein oder andere Überraschung ein. Die gab es dann allerdings auch. Das Zimmer war klein, einfach und ordentlich sauber. Das Essen aber war ein Drei-Gänge-Menu, welches den Wert des Zimmerpreises auf jeden Fall überstieg und auch noch hervorragend schmeckte.

Ganz nebenbei konnten wir vorher noch am Pool liegen und den Sonnenuntergang mal in aller Ruhe beobachten und genießen, zu allem Überfluss hatte man uns an diesem Abend die gegenüberliegenden Inseln sogar noch komplett zur Verfügung gestellt.

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