Nach einer ruhigen Nacht und dem bereits erwähnten Kaffee in der „guten Stube“ geht unsere Reise weiter Richtung Dawson. Für heute haben wir uns den Top of the World Hwy vorgenommen. Vorher füllen wir in Tok noch unsere Vorräte auf und tauschen an der Tankstelle Diesel gegen Abwasser u.ä.

Chicken finden wir so lala, für ein Foto hat es bei uns nicht gereicht. Unseren ersten Fotostopp machen wir in dem kleinen Ort Boundary. Unseres Wissens zog der letzte Bewohner nach einem Brand 2012 weg. Dieser Ort war für uns sozusagen das Paradebeispiel einer Ghost Town. Jens hat an dieser Stelle die Inspiration gepackt;=)

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Ein bisschen Spaß muss natürlich auch sein.

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Wir verlassen diesen tollen Ort und bereiten uns auf den Grenzübertritt nach Kanada vor. Das geht easy, aber auch hier ist der Mountie relaxter als sein amerikanischer Kollege. Da das Wetter so toll ist, bleiben wir immer wieder stehen, der ToW lässt sich aber schwer im Bild festhalten.

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Irgendwann erreichen wir dann die Fähre über den Yukon. Als passionierte Norwegenfahrer sind wir Fährüberfahrten gewohnt und nehmen diese immer wieder gern mit. Was wir hier in diesem hoch industrialisierten Land geboten bekommen, gefällt uns so gut, dass wir es am nächsten Tag gleich nochmal machen.

Heute gönnen wir uns in Dawson mal ein Abendessen in einem Restaurant. Für die heutige Nacht haben wir uns vorgenommen auf dem Midnight Dome zu stehen, schließlich hat man von dort oben die beste Aussicht und wenn das Bett eh dabei ist … Je tiefer die Sonne am Himmel steht, desto schöner wird wie üblich das Licht und wir sind uns nun ganz sicher, dass wir diesen Ort in dieser Nacht nicht verlassen. Wir werden es nicht bereuen.

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Da der Abend sehr lau ist, holen wir nun unsere Stühle heraus, um ihn bei einem Glas Wein vor dem Wohnmobil ausklingen zu lassen. Je dunkler es wird, desto mehr Leute finden sich hier ein, eine schöne Stimmung.

Schon bei der Planung für diesen Alaskaurlaub hatten wir uns darüber Gedanken gemacht, ob wir vielleicht das Glück haben könnten, einmal im Sommer Nordlichter zu sehen. Schließlich ist es das Jahr des Maximums der Sonnenaktivität.

Was sollen wir sagen …

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Inzwischen setzt bereits die Morgendämmerung ein und wir können uns von dem Spektakel nicht wirklich losreißen. Das waren die komfortabelsten Nordlichter, die wir bisher gesehen haben. Wir konnten in dünner Hose und mit Jäckchen schauen, sonst gab’s das nur in Verbindung mit Winterjacke und dicken Schuhen. Völlig geflasht und beseelt gehen wir am frühen Morgen ins Bett. Das ist kaum noch zu toppen. Wahrscheinlich sollten wir nie wieder nach Dawson fahren, wir werden sicher immer enttäuscht sein 😉

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