Tag 2 geht zu Ende,
kurz ausruhen im Hotel,
zum Sonnenuntergang ans Meer,
unfassbarer Blick,
durch Nebel von der Moschee bis zum Leuchtturm und andersherum.

Bauch hat sich beruhigt, das Problem der Hitze bleibt.

Zum Abendessen sind wir erst in 2 Stunden verabredet,
also ein wenig die touristische Promenade runter
und durch die dreckige, leerere, verarmende und mit Katzen geflutete Innenstadt.

Die sichtbare Schere zwischen arm und reich schneidet das Hochgefühl angesichts der Allgemeinsituation zurück.
Das Bewusstsein der eigenen Privilegien und die Konfrontation mit der gegenteiligen Situation ist am 2. Tag immer dabei.

Auf dem Weg zu einem Restaurant sehen wir die riesige Moschee Hassan II.
Unsere Schätzungen bezüglich der Minaretthöhe liegen weit unter der Wirklichkeit,
doppelt so hoch, wie der Dresdner Rathausturm,
das lässt sich selbst beim davorstehen nicht erahnen.

Auch den riesigen Hafen sehen wir, auf dem Weg zum, und im Restaurant. 

Wir essen gut und viel, nicht landestypisch,
dank der westlichen Orientierung Casablancas.
Die Pizza mit süßem Teig und Möhren in der Tomatensoße lassen es trotzdem außergewöhnlich erscheinen.

Als bezahlt ist, beginnen von 0 auf 100, einige der wenigen, Regenschauer,
die am Ende des Heimweges schon aufhören.
Die leuchtende Moschee und die Geräusche der spätschlafenden Stadt begleiten uns bis kurz vor dem Einschlafen. 

Um 9 beginnt,
trotz frühstücksbedingter Verspätung, eine Führung durch die riesige Moschee.

Spannende Fakten und beeindruckende Zahlen begleiten den Rundgang durch das beeindruckende Gotteshaus. 

Im Anschluss fahren wir,
mit Unterbrechung für den obligatorischen Kauf landeseigener Colas,
nach Rabat,
einer wachsenden Küstenstadt,
in der wir,

traurig an Colas nippend,
vergeblich auf einen Kaffee warten, der nie kommen wird.

Während ich dies schreibe sind wir auf dem Weg in das erste Ziel,
in dem wir mal 2 Tage bleiben werden.
Fès

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