Mitten durch Leipzig zieht sich eines der größten Auwaldgebiete Mitteleuropas. Es erstreckt sich von Zwenkau im Süden bis hin zur nordwestlichen Grenze Sachsens und besteht aus den Flussauen der Weißen Elster, der Pleiße und Luppe sowie deren Nebenflüssen. Den wichtigsten und prägendsten Teil dieses Auensystems stellt das Landschaftsschutzgebiet Leipziger Auwald dar. Im Unterholz dieses feuchten und schattigen Waldes fühlt sich der Bärlauch besonders wohl. Wenn er im Frühjahr aus dem Waldboden sprießt, gibt es eine wahre Geruchsexplosion. Normalerweise um Ende April bzw. Anfang Mai versprühen die weißen Blüten des Bärlauchs ihren charakteristischen Duft. Dieses Jahr findet die Barluchblüte etwas später statt, sodass ich Mitte Mai nocheinmal das Vergnügen hatte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.