Hitze um uns herum. 

Der Schrei der Stadt in unserm Ohr.  

Enge Gassen erfüllt mit Farben und Gerüchen.  

Katzen huschen, klein und dünn, Menschen huschen, verlassen in den vollen Straßen.  

Der durchdrängende Geruch von Taubenscheiße sticht in unsere Nasen. 

Die Stadt des Handwerks präsentiert ihre Waren in den Gassen der Medina: Leder, Mosaike, Kupferstecherei. 

Blicke kleiner Kinder stechen in unsere Augen, es tut weh, sich von den verarmenden Menschen zur touristischen Stadt zu wenden.  

Wir sind hin- und hergerissen, zwischen dem Ignorieren der Nippesverkäufer und dem Stärken der coronageschwächten Tourismusbranche. 

Das fortwährende Geschrei der Verkäufer, die ihre Waren anpreisen, vermischt sich mit dem Geschnatter der Kinder auf dem Schulweg, dem Hämmern der Handwerker, den Schreien der Esel, dem Dröhnen der Mofas und den Rufen des Muezzin zum immerwährenden Grundrauschen, das uns die Lebendigkeit dieser Altstadt so deutlich in die Gehörgange brennt.  

Heraus stechen die Rufe aus einer der überall versteckten Moscheen, die uns nur durch die aufwendigen Türen überhaupt auffallen.  

Längst schon hätten wir uns ausweglos in diesem Labyrinth verirrt, doch unser ortskundiger Guide führt uns souverän ans Ziel.  

Freundschaftlich finden wir ein fröhliches Fazit: Fèz fetzt

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