Nachdem wir unserem Auto am Morgen auch noch etwas Futter zugeführt haben, machen wir uns auf den Weg in die Tiras Berge. Dort haben wir auf der Farm Koiimasis eine Campsite reserviert und sind gespannt, was uns erwartet. Wir fahren immer am Rand der Namib entlang und natürlich auch über die D707. Über eine lange Zufahrt mit vielen Toren, die Eva öffnen und schließen muss, gelangen wir zu unserem Ziel. Es bleibt nicht viel zu sagen: Wir sind begeistert! Landschaftlich ist diese Campsite an den Ausläufern der Tiras Berge wohl die schönste auf unserer Reise und von der Anlage her bleibt kein Wunsch offen. Selbst Toilette und Dusche sind kleine, aus Steinen in den Felsen gebaute Kunstwerke.

Doch bevor es Nacht wird, machen wir uns mit dem Auto auf den Weg zum hießigen Sundowner Point.

Die Nacht beschert uns einmal mehr den schönsten Sternenhimmel. Da der Mond auch am Himmel steht, wird die Landschaft zusätzlich auch noch etwas beleuchtet.

Am Morgen frühstücken wir erst einmal in aller Ruhe und sehr ausgiebig, immer unter Beobachtung dieses putzigen Gesellen.

Im Anschluss erkunden wir zu Fuß das weite Gelände der Ranch, leider immer begleitet von äußerst lästigen kleinen Fliegen. In den Felsen sehen wir immer wieder mal Klippspringer.

Im Gegensatz zu den wirklich behänden Klippspringern machen die Klippschliefer das, was sie am Besten können: in der Sonne dösen.

Zum Nachmittag machen wir uns auf und suchen den sterbenden Köcherbaumwald. Fast jeder Namibia-Interessierte kennt die berühmten Köcherbäume bei Keetmanshoop. Dieser Wald hier ist für uns landschaftlich aber noch weit beeindruckender und wir haben ihn ganz für uns allein (nachdem wir ihn dann endlich gefunden haben 🙂 Es ist ein sterbender Wald, da durch die seit Jahren anhaltende extreme Trockenheit keine Jungpflanzen mehr nachwachsen können. Die Eigner der Farm haben dies auch schon mehrfach wissenschaftlich untersuchen lassen.

Zum Abend begeben wir uns wieder an die schon bekannte Sonnenuntergangsstelle. Dort ist neben dem schönen Platz zum Schauen auch ein etwas absurder „2D-Baum“ zu finden.

Am Abend schlagen wir uns mit „Boerewors“ und Chakalaka-Couscous den Bauch voll und genießen eine ruhige Nacht. Der Morgen beschert uns nochmal ein paar verrückte Tiere und dann müssen wir Koiimasis auch schon wieder verlassen.

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