Am heutigen Morgen ist es der einen von uns richtig schwer gefallen lange im Bett zu liegen, da sie ja am gestrigen Abend bereits 22.00 Uhr eingeschlafen ist (ca. 2-3 Stunden vor der normalen Schlafenszeit). Mit viel gutem Zureden den Rücken betreffend und vor allem der Aussicht auf die dunkle Umgebung hat sie es doch bis 8.30 Uhr im Bett ausgehalten. Nach dem Schreiben des ersten Tagebucheintrages und dem Verbringen des Gepäcks ins Auto suchten wir uns einen schönen Platz an der Vltava und nahmen ein weniger tschechisches, denn amerikanisches Frühstück (eggs with ham) zu uns. Im Anschluss gab noch einen kleinen Rundgang durch Krumau und danach folgte die eher triste Fahrstrecke nach Schladming. Dies wussten wir aber schon vorher, denn für den heutigen Tag war schon lange Regen gemeldet. Aber der graue und regnerische Tag hatte auch etwas für sich, die Laubfärbung kam trotzdem besonders zur Geltung, auch die tiefhängenden Wolken sind sehr interessant. Immer wieder sehen wir schöne Kühe am Wegesrand stehen oder liegen – Alpenfeeling macht sich breit.

Am Durchbruch der Steyr machten wir dann doch mal Halt und gingen einen kurzen Weg. Dort entstanden wenigstens zwei schöne Fotos.

Nach einem netten Kaffetrinken ging’s weiter ins Haus Alexander, in welchem wir am Fuße des Dachstein die nächsten beiden Nächte verbringen werden. Wir haben ein großes Studio mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche Bad und WC und Balkonen auf drei Seiten. Hoffentlich können wir diese ab morgen auch nutzen. Die Vermieterin ist sehr nett, hier lässt es sich aushalten.

Das Highlight  des heutigen Tages war aber auf jeden Fall das Abendessen. In Schladming suchten wir uns nach ewig langer Vorauswahl das Restaurant „Johann“. Wir waren von jedem Gang, den wir genießen durften, restlos begeistert. Europäische Küche mit bodenständigen Zutaten auf höchstem Niveau – lecker!

Warten wir ab, was der morgige Tag bringen mag. So ganz ohne Planung in den Urlaub zu fahren ist für uns eine echte Herausforderung, liegen doch so viele interessante und sehenswerte Ziele am Wegesrand oder in Reichweite. Manchmal wird im Minutentakt umgeplant, danach muss Jens sich dann festlegen – spannend.