Der gestrige Tag hat uns nun ins Wallis gebracht. Schweiz mal wieder! Teuer!!! 🙂 Aber von Anfang an: Am gestrigen Morgen sind wir wohl verköstigt erst nochmal nach Aosta gefahren um ein paar Kleinigkeiten für die treuen Katzensitter zu besorgen. Eigentlich war es aber schon am frühen Morgen zu warm. Also haben wir uns bald wieder ins Auto gepackt und sind Richtung Großer Sankt Bernhard losgefahren. Dort war es dann auch nicht ganz so warm und wir haben uns das Museum, welches auf dem Pass zu sehen ist, angeschaut. Zum einen gibt’s dort absolut tolle Bernhardiner in echt zu Betrachen (wär hatte das gedacht 😉 ) und dann auch noch ein sehr gut gemachtes Museum zum Hospiz für die Wanderer, welche die Via Francigena laufen bzw. in früheren Zeiten gelaufen sind. Das war echter Wissenszuwachs.

Dann sind wir weiter nach Täsch gefahren, denn die nächsten zwei Nächte hatten wir ein Hotel in Zermatt gebucht. Da dieser Ort autofrei daherkommt, lässt man sein eigenes in Täsch stehen und fährt mit dem Zug nach Zermatt. Das Hotel war bald gefunden, das Wetter war am Nachmittag nicht mehr so prickelnd. Nachdem wir im Laufe des Tages 39 Grad am Thermometer ablesen mussten, waren wir mit dem grauen Himmel und den vergleichsweise niedrigen Temperaturen etwas überfordert. Also folgte zuerst ein ruhiger Nachmittag auf dem Hotelbalkon mit Blick aufs Matterhorn. Den Abend beschlossen wir in einem feinen Deli, gut umsorgt vom Kellner. Hier hat man ja immer das Gefühl, man kauft das Restaurant im Ganzen, wenn man bezahlt.

Heute morgen hat Jens dann den Wecker 5.30 Uhr nicht ignoriert und da schon feststellen können, dass der Himmel uns wohlgesinnt war. Eine Stunde später sah der große Toblerone-Berg dann noch beeindruckender aus. Wir haben uns dann halb acht auch direkt per Bahn Richtung Gornergrat auf den Weg gemacht. Am Riffelsee war unser erster Halt, zum Glück waren wir so zeitig unterwegs. Als wir den Rückweg zur Bahn antraten, war der Rest des Weges fest in asiatischer Hand – wie hatten wir sie bisher doch vermisst. Am Gornergrat selbst saßen wir im Restaurant in der Sonne, bevor wir uns auf den Weg zum Rundblick machten. Schon beeindruckend, so ein Reigen voller 4000er.

 

Nach der Abfahrt entschieden wir uns für die direkte Wiederauffahrt mit Standseilbahn und Kabinenbahn Richtung Stellisee. Der Weg dorthin ist sehr informativ, wir lasen die interessanten Tafeln zu den Winterquartieren der Alpentiere auf dem Rückweg.

Der See war sehr schön, es gab noch einmal viel Sonne und wir schafften es gerade noch vor dem Regen wieder nach unten abzufahren. Nun hat der Regen Zermatt im Griff, die Stadt hat ganz schön zu tun, damit der Bach nicht über die Ufer tritt, wie vorgestern bereits geschehen – verrückt, das Wetter.

Den Abend haben wir heute bei leckerem Schweizer Käsefondue beschlossen. Da wir ja nicht ganz unerfahren sind, konnten wir uns ein Lob der Kellnerin abholen 😉 Und gekauft haben wir dieses Restaurant natürlich quasi auch 😉

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