Da wir unseren Urlaub nicht nur auf Teneriffa verbringen wollten, war heute das erste mal Insel-Hopping angesagt. Wir wollten nach La Gomera übersetzen. Nach dem Frühstück machten wir uns also auf den Weg. Da wir noch ausreichend Zeit hatten, konnten wir quasi an jedem Mirador in den Cañadas stehen bleiben. Jens freute es und es entstanden wahrscheinlich eine Menge an schönen Fotos. Genau weiß ich das nicht – erfahrene Leser hier wissen es: Es sind vorerst nur „Skizzen“ 😉

Da wir auch in Los Cristianos am Fährterminal noch ausreichend Zeit hatten, suchten wir uns ein Restaurant, in dem wir etwas zum Essen fanden. Großer Fehler! Los Cristianos ist geprägt von Nepp und schlechtem Essen, so viel ist auf jeden Fall schon mal klar. Die Fährüberfahrt funktionierte dann aber reibungslos und innerhalb von 75 Minuten befanden wir uns auf La Gomera. Hier können wir nun Nebelwald und Wüstenlandschaft innerhalb von 30 Minuten erfahren und das wollten wir in den nächsten Tagen auch ausführlich tun. Zuerst ging es aber in unser Hotel nach Hermigua – eine gute Wahl! Wir hatten ein tolles Zimmer mit einer eigenen Terrasse. Der Ort ist nicht verbaut und lud auch am Nachmittag mal direkt zu einem Kaffee ein.

Zum Sonnenuntergang fuhren wir das erste Mal ins Innere der Insel und liefen zum Mirador del Morro de Agando, dem wohl bekanntesten Aussichtspunkt der Insel. Teneriffa war am Horizont zu sehen, La Gomera lag vor oder unter uns – ein toller Anblick.

Nach dem Sonnenuntergang suchten wir uns dann am Rande von Hermigua ein nettes Restaurant zum Abendessen und wurden sofort fündig. Soviel sei verraten: Jedes Restaurant auf dieser Insel war besser als in Los Cristianos oder in Puerto de la Cruz, aber da gehört tatsächlich nicht viel dazu.

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