Nachdem wir die Strecke von der Fish River Lodge bis zur südafrikanischen Grenze problemlos bewältigt haben, schreiten wir zur Grenzprozedur. Wie bereits erwartet, durften wir bei der Grenzbeamten aus NAmibia ausreisen, den Raum durch eine neue Tür betreten und bei derselben Frau auch nach Südafrika einreisen. Währenddessen beobachteten wir im Nachbarraum den ruhig vor sich hin schlafenden und schnarchenden Vorgesetzten. Zeit genug hatten wir, dauerte das Ganze doch gefühlt ewig.

Endlich im KTP besuchten wir noch den Laden des Camps Mata Mata und füllten unsere Vorräte auf. Dann wollten wir aber schnell weiter. Schon bald sahen wir dann auch die ersten Tiere.

Bald kamen wir an eine Baumgruppe, an der schon einige Autos standen. Das deutete doch auf eine etwas bedeutsamere Sichtung hin.

Glück gehabt! Gerade erst sind wir in den Park gekommen und schon sehen wir Löwen. Allerdings haben wir nicht zuviel Zeit, da wir ja auch hier zu Sonnenuntergang in unserem Camp sein müssen. Also fahren wir alsbald weiter und nehmen noch das ei oder andere Vögelchen am Wegesrand mit.

Im Wilderness Camp angekommen, beziehen wir unsere Kabine. Da hat sich das nächtliche Wachen um zu einer Reservierung zu kommen doch gelohnt.

Die Nacht wird sehr (wirklich seeehr) kalt und es wird am morgen schwierig, den Weg aus dem Bett in die Küche zurückzulegen, da wir uns erst warm zittern müssen. Der Blick aufs Thermometer zeigt 3°C. Brrr!

Als wir dann den ersten Kaffee intus haben, begeben wir uns in unser Auto, da wird’s dank der Heizung auch gleich richtig warm.

Unsere erste Sichtung sind Hyänen, die wir dann eine ganze Weile begleiten.

Danach fahren wir erstmal zurück in unser Camp und frühstücken in aller Ruhe, bevor wir alle Wasserlöcher in erreichbarer Umgebung abklappern. Da gibt’s doch einiges zu beobachten.

Am späten Nachmittag fahren wir zurück ins Urikaruus Camp und beobachten einfach vom Balkon aus weiter. Ein Kapfuchs versucht ein Squirrel zu fangen und wir schauen diesem aussichtslosen Unterfangen zu.

Das Wasserloch wird nach und nach von verschiedensten Tieren besucht, der Sekretär scheint jeden Tag zur selben Zeit zu kommen, schon gestern sahen wir ihn.

Heute ist einer der wenigen Abende, an denen wir mal mit einem Kartenspiel am Tisch sitzen und nicht schon gegen 20.00 Uhr im Bett liegen 😉 Das Wasserloch bleibt leider verwaist, aber schön sieht es trotzdem aus.

Nach einer weiteren kalten Nacht brechen wir am Morgen nach Nossob auf.

Mount Etjo

Okonjima

Auf dem Grootberg

Vor den Toren Etoshas

Etoshas unbekannter Westteil

Halali